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Unsere Kirchen

 

Unsere untere Kirche - auch Winterkirche genannt



30 Jahre nach der oberen Kirche erfolgte 1738 die Erbauung der unteren lutherischen Kirche nebst einem Pfarr- und Schulhaus, sodass wir nun 2008 ihr 270-jähriges Jubiläum feiern können. In 1706 hatten sich die Katholiken als Gemeinde wieder begründet, im gleichen Jahre durften sich auch die Lutherischen zusammentun.

In unseren Kirchenbüchern werden seit 1706 lutherische Pfarrer aufgeführt, aber solange noch keine Kirche in Dalsheim stand, hielt man die Gottesdienste privat, in Niederflörsheim und hier – bei Georg Lutz, Konrad Stübinger, Johann Wilhelm Engel. Danach legte man fröhlich und opferbereit auf den 2. Oktober 1738 den Grundstein zur „unteren Kirche“ in der damaligen Schmidtgasse.

Untere Kirche DalsheimUntere Kirche Dalsheim
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Den Bauplatz mit 80 Gulden bezahlte Freiherr von Geispitzheim, der damalige Schlossherr und der Kirchenvorsteher J. W: Engel gab 50 Gulden. In den Grundstein legte man eine Bibel, den „kleinen lutherischen Katechismus“ und je eine Flasche hiesigen Rot- und Weißwein. Um 1742 ward diese Kirche und alle Bauerei vollendet.

Die Lutherischen bauten natürlich auch recht bescheiden und einfach; das zeigt das Holzwerk der Kirche; zugleich aber auch wieder merkt man die besondere Freude. Da prangen doch oben her von der Decke herab die 4 Gemälde von Christi Leiden und Auferstehen. Wer gemalt hat, ist uns leider gänzlich unbekannt. Im Jahre 1937 hat der Malter H. Velde und sein Sohn die Deckengemälde gereinigt und wie ursprünglich schön hergestellt.

Wie die obere Kirche, so bekam auch die untere ihre Orgel erst späterhin, in 1764. Und die war noch bescheidener, sie hatte nur 3 ½ Oktaven. Und doch, diese kleine Orgel hat da unten gedient bis 1908, wo sie unser Altmeister David Heeß noch gespielt hat mit allerlei Schwung.

Untere Kirche innenUntere Kirche innenUntere Kirche innen
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Anfänglich blieb die lutherische Gemeinde noch längere Zeit in Schulden. Von einer 2-jährigen Kollektenreise brachte Ludwig Göring zwar nicht alles zusammen, aber die Renovation von 1784 ward ermöglicht. Im Jahre 1822 kam es zum Zusammenschluss der Reformierten und der Lutherischen, fortan war Dalsheim eine so genannte „unierte Gemeinde und hatte 2 Kirchen.

Entnommen aus der Chronik des Herrn Pfarrer Joh. Hill von 1937

In den neunziger Jahren wurde die Kirche innen renoviert.
Dank zahlreicher Spenden konnte die Kirchengemeinde am 16.10.2005 den Taufstein einweihen. Eine wunderschön gelungene Arbeit von dem Steinmetz Kai Bollinger.

ORGEL-JUBILÄUM Konzert in der Unteren evangelischen Kirche in Dalsheim
mit Christian Schmitt und Jonathan de Weerd.

Hundert Jahre und kein bisschen leise – so könnte man die Orgel der Unteren evangelischen Kirche im Ortsteil Dalsheim beschreiben. Anlässlich ihres runden Geburtstages hatte die „Königin der Instrumente“ mit Christian Schmitt einen Gast, der ihr die wundervollsten Töne zu entlocken vermochte. Gemeinsam mit dem Trompeter Jonathan de Weerd gestaltete der Kantor der Wormser Lutherkirche ein Konzert, das zu Recht das Adjektiv „festlich“ trug.
 

Beseelte Spielweise
Auch wenn der Prospekt der Orgel auf das Werk des Orgelbauers Jakob Leukel im
Jahr 1764 zurückgeht, so ist das Instrument „erst“ 100 Jahre alt, da sie von der Firma Förster & Nicolaus 1913 ein neues „Innenleben“ spendiert bekam, die den Umfang der Manuale deutlich erweiterte. Diesen Umfang wusste Christian Schmitt trefflich zu nutzen. Er mischte die wenigen Register des Instruments so geschickt, dass der Variationscharakter von Wolfgang Amadeus Mozarts Andante in F-Dur (KV 616) gut zur Geltung kam.
Etwas wuchtiger kam die von Robert Schumann komponierte Fuge Nr. 6 über das B-A-C-H-Thema daher. Eigentlich handelte es sich sogar um eine Doppelfuge, da hier zwei Themen verarbeitet werden, die zum Schluss im Rahmen von großen Steigerungen zusammenwachsen. Typisch Schumannscher Duktus mit romantischen Schwelgereien orchestralen Charakters trafen hier auf eine strenge, in barocker Manier durchkomponierte Fuge, was für ein reizvolles Spannungsverhältnis sorgte. Schmitt zeigte dabei einmal mehr, dass es wohl in der ganzen Region keine einzige Orgel gibt, an der er sich nicht sofort heimisch fühlt, und beeindruckte durch eine technisch vorbildliche und gleichzeitig beseelte Spielweise.
 

Silbrig-helle Trompete
Sein musikalischer Partner an diesem Tag, Jonathan de Weerd, hinterließ ebenfalls einen guten Eindruck, auch wenn er zwischendurch gelegentlich mit Stimmungsproblemen bei seiner Trompete zu kämpfen hatte. Erhebend erklang seine silbrig-helle Trompete beim ersten Stück des Konzerts, dem bekannten „Trumpet Tune“ von Henry Purcell, elegant und anmutig bei Georg Philipp Telemanns Sonata D-Dur. Auch das Concerto D-Dur aus der Feder von Johann Wilhelm Hertel, einem im 18. Jahrhundert als  Hofkapellmeister in Mecklenburg-Schwerin wirkenden Komponisten, zeigte den Musiker im Einklang mit Christian Schmitt. Besonders das furiose Finalemit schnellen Läufen war eine beeindruckende Hörerfahrung, die zu Recht in einen begeisterten Applaus des Publikums mündete.

Unsere obere Kirche – das Gemeindezentrum

 

Die Marienkapelle - aber auch Fabianskapelle genannt nach den Besitzern vom Kloster St. Fabian zu Hornbach in der Pfalz. Diese Kapelle war Vorgängerin unserer oberen Kirche.

Im Jahre 1708 bauten die Reformierten (nach der Pfälzer Kirchenteilung 1706) auf das Fundament und niedergebrannte Mauerwerk der Marienkapelle (Pfälzer Erbfolgekrieg) ihre Kirche auf. Dem heruntergebrannten Turm gab man ein Stockwerk noch obenauf - nicht sehr meisterlich. Auch setzte man dem romanischen Unterbau eine sog. „barocke Turmhaube“ auf. Das niedergebrannte Mauerwerk des Kirchenschiffes erhöhte man um 2 Meter.

Obere Kirche DalsheimObere Kirche Dalsheim
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Als man im Herbst 1932 an der oberen Kirche reparierte, da trat zweierlei interessantes hervor: einmal das am Giebel rechts vom Turm zugemauerte alte Fenster; man hatte den wenig zierlichen Fensterrahmen ehedem aus Schönheitsgründen schamhaft verhüllt; nun aber sollte er doch wieder in die Lande gucken dürfen. Auch entdeckte man vom nachbarlichen Hofe her, dass südlich noch eine Türe zur Kirche geführt hatte. Weil aber bis zum Jahr 1689 in der früheren Marien– Fabianskapelle die reformierte Schule Unterschlupf gehabt hatte, baute man daneben ein neues Schulhaus, wohinein die Kinder der reformierten und auch der lutherischen Gemeinde zum Unterricht gegangen sind.

Solch Bauen war den Reformierten kein Kinderspiel; sie sandten darum früh und spät noch ihre Kollektanten aus. Danach gingen 2 Getreue namens Kiefer und Kroll weit hinaus; zogen von Stadt zu Stadt bis hin zum „alten Fritz“ nach Potsdam. Leicht ist es den Reformierten wirklich nicht geworden. Aber zeugt nicht dawider die innere Ausstattung der oberen Kirche, das feine Orgelgehäuse, der Emporenschmuck mit den Holzgirlanden, die Altareingrenzung, die noble Kanzel und das Gestühl?

Die Chronik sagt, dass die Orgel in der oberen Kirche, die Kanzel und all die Feinheiten zuerst bestimmt gewesen seien, für eine Frankfurter Kirche; doch hätten sie sich dann für dort als zu klein erwiesen, und also wären die ihres Weges nach Dalsheim gekommen.

Entnommen aus der Chronik des Herrn Pfarrer Joh. Hill von 1937

Der Umbau zu heutigen evangelischen Gemeindezentrum fand 1978 – 1979 statt.
Eine großzügige Innenrenovierung im Jahr 2007 und die Renovierung der Außenfassade 2010, gerade abgeschlossen.

GemeindezentrumGemeindezentrum innenGemeindezentrum innen
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Dort finden die verschiedenen Angebote unserer Gemeinde statt, wie Konfirmandenstunde, Chorprobe und zahlreiche andere Veranstaltungen.
Jetzt fehlt nur noch die Neugestaltung des kleinen Gartens – da wird schon geplant. -------------------------------------------------

Die Geschichte der Evangelischen Kirche in Bermersheim

 

Die 1. Kirche zu Bermersheim, davon wir wissen, war vorreformatorisch, noch katholisch und dem hl. Cyriakus geweiht; sie wurde aber schon im Jahr 1496 eine „Ruinosa“ geheißen, eine Ruine. Das half aber nichts, sie musste noch halten und hielt auch noch das ganze Reformations-Jahrhundert aus; erst in 1602 baute die nun evangelisch - reformierte Gemeinde die 2. Kirche, aber gar klein: Nur 30 Schuh lang und 19 Schuh breit soll sie gewesen sein! Dieses Kirchlein verblieb der evangelischen Gemeinde auch, als 100 Jahre später die „Pfälzer Kirchenteilung“ kam, während andererseits die wenigen Katholiken, sofern Not, eine Unterkunft haben sollten im alten Rathaus.

Das 2. Kirchlein von 1602 diente über 200 Jahre, noch bis 1819. Lange zuvor freilich war es schon baufällig und schließlich unbrauchbar; es lag, gewiss durch neue Straßenbauten, einen Schuh tiefer als die Ortsgasse, was Wunder, wenn oft das Wasser hineinlief und im Winter gar Glatteis drinnen war! Das Dachgebälk war längst faul geworden und nicht mehr reparaturfähig. Darum erging an die „Geistliche Administration“ d.h. an die Kirchenbehörde nach Heidelberg schon im Jahre 1788 ein kläglich Gesuch die Administration wolle doch gemeinsam mit den baupflichtigen Zehntherren, den Herren von Bechtolsheim die Kirche neu und größer bauen, es habe das Kirchlein ja nur Raum für 93 Seelen, und 183 wären sie doch.

Erst in 1792/93 willigte man ein; aber als in 1794 der Neubau gerade beginnen sollte, da kamen wieder einmal die Franzosen an den Rhein, die brachten aber die Auflösung aller Dinge. Alle geistlichen und weltlichen Herren wurden aufgehoben; die mussten auf und davon und wurden nicht mehr gesehen. Die evangelische Gemeinde Bermersheim war damit auf sich selbst gestellt; da gab’s natürlich „Halt auf der ganze Linie“. Erst 30 Jahre später konnte man wieder auf die Kirchenfrage zu sprechen kommen. – Weil aber diese 2. „Ruinosa“ schon lange nicht mehr betreten werden durfte wegen Lebensgefahr, so ging man halt ins Rathaus zum Gottesdienst, von 1819 – 1832 und weil das in 1832 abbrannte, war die evangelische Gemeinde einfach zum Bauen gezwungen.

Sie tat’s! Der Voranschlag von damals lautete auf 5.000 Gulden, und die wurden erstaunlicherweise nicht einmal ganz benötigt; aber wie viele Hilfskräfte werden Hilfeleistungen für umsonst getan haben. – Übrigens wurde auch zur Erbauung des stattlichen Kirchturmes, - weil er zugleich der Gesamtgemeinde diente, - ein Großes vonseiten der bürgerlichen Gemeinde bewilligt, nämlich der Betrag, den die Gemeinde für ihr abgebranntes Rathaus empfangen hatte, - 1.474 Gulden.

Kirche BermersheimKirche BermersheimKirche Bermersheim
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So gebrechlich nun das alte Kirchlein dagestanden hatte, so herrlich steht seitdem, nun schon 100 Jahre lang, die neue Kirche im Dorf. Doch aber erhielt auch sie erst in 1854 ihre Orgel, und zwar von Georg Rothermel in Zwingenberg a.B. Es war anfänglich noch nicht alles vollständig beieinander, die Zeiten waren arm. Als damals die Einweihung gehalten wurde, da war der Superintendent Nonweiler von Mainz erschienen, und der gab seiner Oberbehörde folgenden Bericht: „Die dasige Gemeinde, die sich nun eines so schönen und bis auf die noch fehlenden Stühle im Schiff des Gotteshauses erfreut, hat nur noch einen Wunsch, dass nämlich durch Anfertigung der besagten Stühle die letzte Hand an das Werk, welches sie mit großer Anstrengung und viel Aufopferung so weit geführet hat, möchte gelegt und so würdig vollendet werden können.“ – Und siehe da, schon in 1835 waren die noch fehlenden Stühle beschafft.

Entnommen aus der Chronik des Herrn Pfarrer Joh. Hill von 1937.
Im Jahre 2004 feierten die Bermersheimer ihre 170 Jahre alt gewordene Kirche.

Die Geschichte der Evangelischen Kirche in Wachenheim


Kurze Geschichte der evangelische Remigius Kirche zu Wachenheim
Der jetzigen Kirche geht im Spätmittelalter eine Remigius Kapelle voraus. Reste hiervon sind noch im gotischen Chor erhalten. Am 6. Mai 1325, wird die Kapelle erstmals in einem Ablassbrief von Papst Johannes XXII. erwähnt.

Der dreiflügelige Marienaltar Ostchor der Kirche trägt die Jahreszahl 1489. Von ursprünglich vier gotischen  Altären hat nur dieser alle Unbilden der Zeit überstanden.
In der Kirche stand vor der Renovierung 1962/64 eine Orgel der Firma Sauer aus Frankfurt an der Oder. Mit den Renovierungsarbeiten und der Neuausrichtung des Eingangsbereich, der Zugang wurde von der Straßenseite neben die Turmseite verlegt, wird die Orgelempore mitsamt der Orgel abgetragen. Es wurde erst 1984 finanziell möglich auf der kleinen Seitenempore vor dem Turmaufgang, wieder eine zwei manualige Orgel  aufzubauen.
1967, eines Vertrages zwischen der Evangelischen Landeskirche  Hessen – Nassau Darmstadt und der Diözese Mainz zufolge, wird die simultane Kirche der evangelischen Kirchengemeinde mit der Maßgabe übertragen, dass an den christlichen Feiertagen auch die katholischen Gläubigen ihre Gottesdienste dort abhalten dürfen.

 

Der Wachenheimer Marienaltar

Der Alter wurde 1489 gestiftet. Die Jahreszahl ist auf dem Sockel der Marienfigur mit dem Wappen des Stifters, eine Harfe mit einem gekrönten Manneshauptes dokumentiert. Das Wappen wird dem Landschad von Steinach zugeordnet.

Von ursprünglich vier gotischen  Altären in der einstigen Remigiuskapelle überstand nur dieses Juwel alle Unbilden der Zeitgeschichte. – Kriegszerstörungen, nach dem pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 lag die Kirche über ein Jahrzehnt als Ruine, gab es konfessionelle Streitigkeiten bei denen katholische Weihegeräte, wie der Altar- und Taufstein entfernt wurden, Angleichungen an den Zeitgeschmack, u.a. wurde das gotische Maßwerk der Fenster im Kirchenschiff, der Grabstein des Diether Landschad von Steinach, dem Stifter des Marienaltars, entfernt.
 
Neben dem gotischen Chor mit Netzgewölbe, seinem Schlussstein mit dem Christuskopf, sowie Konsolenfiguren und dem Untergeschoss des Turmes mit Kreuzgewölbe ist es der Marienaltar, der die Katastrophen der Jahrhunderte überdauert hat.
 
Noch im 20. Jahrhundert bestand auch für ihn Gefahr entfernt zu werden: 1927/28 beabsichtigte der Kirchenvorstand den Verkauf des Altars für einen Preis von 7.500 RM an das Landesmuseum Darmstadt. Allein die Tatsache, dass der Museumsdirektor den geforderten Preis für das „Werk zweiten Ranges“, wie es missachtend hieß, für überzogen und nicht mehr als 3.500 RM zu zahlen bereit war, der Kirchenvorstand ließ sich auf diesen Handel nicht ein, erhielt der Kirche das spätgotische Werk.
 
Es handelt sich um einen Flügelaltar, in dessen Mittelschrein vor gemaltem Hintergrund eine geschnitzte Marienfigur mit Kind steht. Auf beiden Flügeln sind Gemälde der heiligen Katharina und Elisabeth, auf den jeweiligen Rückseiten ist die Darstellung der Verkündung der Maria zu sehen. Die Predella, der Untersatz des Altars, zeigt das Schweißtuch der Veronika, das von zwei fliegenden Engeln gehalten wird.
 
Maria steht auf einem gestuften Sockel, auf dem Stiftungsjahr „Anno domini 1489" in gotischen Kleinbuchstaben verzeichnet ist.
 
Die Haltung Marias entspricht dem Frömmigkeitsempfinden des ausgehenden 15. Jahrhunderts. Die Kleidung Marias ist vom höfischen Geschmack jener Zeit angepasst. Sie erscheint als königliche Gestalt, was den Gedanken an die Himmelsgöttin nicht ausschließt. Die mittelalterliche „Sprache“ der Farbsymbolik, dem heutigen Menschen weithin verschlossen, ist eindeutig nicht zu übersehen. Das blau weist auf die Nähe der Treue Gottes, das goldrot will zum  Ausdruck bringen, dass Gott in dem Menschen mit seiner Weisheit und Beständigkeit näher gekommen ist. Weiß als Farbe des Sieges über Sünde und Tod, sehen wir beispielsweise am Halstuch. Grün, wie der Vorhang hinter der Statue, der von zwei Engeln gehalten wird, weist auf die göttliche Barmherzigkeit hin. Die weltweite Bedeutung des Christusgeschehens wird mit dem gestirnten Himmel angezeigt.
 
Das Bild der heiligen Katharina von Alexandrien sehen wir rechts. Die Darstellung erfolgt als junge Frau mit Blattkrone.  Zu ihren Füßen kniet der Stifter des Altars, der in schwarzer Büßerkleidung den Rosenkranz betet.
 
Links sehen wir die Darstellung der heiligen Elisabeth von Thüringen. Wir sehen sie in einem königlichen Kleid aus schwarzbesticktem Goldbrokat und eingehüllt in einen Mantel, dessen rot auf die Liebe Gottes hinweist. Die detaillierte Darstellung der Elisabeth zeigt dem Betrachter deren soziales Engagement im Besonderen.
 
Der Unterbau des Altars trägt im Bild das Schweißtuch der Veronika mit dem gut gemalten Haupte Jesu darauf.

Wolf-Dieter Egli
(Quellen:  aus Unterlagen der Kirchengemeinde)

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